Gemündener Wandertag mit offizieller Eröffnung des Nonnenpfades

Sonntag, 10. Oktober 2021

Gemündener Wandertag mit offizieller Eröffnung des Nonnenpfades

 

11.00 Uhr Beginn der Wanderung an der Lindenwiese

14.00 Uhr Offizielle Eröffnung des Nonnenpfades im Kloster Schönau

 

15. Gemündener Wandertag -  auf den Spuren der Nonnen – der Weg der Tränen bei Bibel.Bier.Begegung – ein himmlischer Dreiklang

 

Die geführte Wanderung beginnt um 11.00 Uhr an der Lindenwiese (Begrüßung durch den Bürgermeister). Durch die landschaftliche Schönheit des Spessartwaldes erwandern wir in diesem Jahr einen Teil des neu erschlossenen Nonnenpfads – einen einzigartigen Wanderweg, der Sinn und Fränkische Saale verbindet. Der Weg wird auch „Weg der Tränen“ bezeichnet, denn diesen gingen einst die Rienecker Grafentöchter, die Nonnen im Kloster Schönau werden wollten bzw. mussten.

Bei einer gemeinsamen Schlussrast im Klostergarten des Franziskaner Minoriten Klosters in Schönau erfahren Sie viel Wissenswertes zur Geschichte des Nonnenpfades und Klosters. Passend zu den „Wild und Wein Wochen“ sorgen die Schönauer und  der Stadtmarketingverein Gemünden aktiv mit „wilden“ und vegetarischen Aufstrichen, Wild-Bratwürsten und Kaffee/Kuchen  für das leibliche Wohl. Neben Frankenwein kommen auch die „Bierliebhaber“ auf ihre Kosten. Bruder Tobias führt durch Deutschlands kleinste und zudem eine der letzten beiden Klosterbrauereien, die von Brüdern betrieben werden.

Länge der Wanderung: ca. 9 km

Um besser planen zu können, bitten wir um Anmeldung in der Touristinformation

Um 14.00 Uhr findet zudem die offizielle Eröffnung des neu erschlossenen Nonnenpfades auf dem Dorfplatz – vor dem Kloster Schönau statt.

 

Infos:

Der Förderkreis und das Kloster Schönau haben in Zusammenarbeit mit den Städten Rieneck, Gemünden sowie der Gemeinde Gräfendorf den „Nonnenpfad“ – ein einzigartiger historischer Wanderweg, der Sinn und Fränkische Saale verbindet - neu erschlossen.

Die Entstehung und historische Bedeutung des ca. sieben Kilometer langen Nonnenpfades, die diesem ein Alleinstellungsmerkmal in der gesamten Region verleiht, basiert auf dem 1189 von den Freiherrn von Thüngen gegründeten Zisterzienserinnenkloster Schönau, das aber schon Mitte des 13. Jhd. bereits wieder zu veröden drohte. Doch traten in der Folge die Grafen von Rieneck als Wohltäter in Erscheinung und sorgten für eine Wiederbesetzung, vorwiegend mit Frauen aus der Adelsfamilie. Bis zu seiner Aufhebung fast 300 Jahre später gingen die unverheirateten Grafentöchter diesen – im Volksmund auch „Weg der Tränen“ genannten – Pfad zum Kloster Schönau, um dort als Ordensfrauen einzutreten. Seit 1699 leben und wirken hier Ordensbrüder der Franziskaner-Minoriten.

Der Sinn und Fränkische Saale verbindende und dabei ca. 270 Höhenmeter überwindende Weg durch den Spessartwald ist zum größten Teil gut begehbar und im Wesentlichen auch Teil des Fränkischen Marienweges.

Im Rahmen des Projektes wurde der Weg neu beschildert und begehbar gemacht.

Informations- und Besinnungstafeln in Schönau, Rieneck sowie in der Mitte des Weges geben dem Wanderer*in die nötigen geschichtlichen Hinweise. Auch ein eigener Flyer wurde inzwischen aufgelegt und ist druckfrisch erhältlich.

In der Mitte des Weges im Wald (Höhe Steinerner Berg – Gemarkung Gräfendorf) lädt eine Sitzgruppe zum Verweilen ein.

Wanderwege Nonnenpfad & Marienweg | Rieneck

Wanderwege Nonnenpfad und Marienweg von Rieneck
Nonnenpfadtafel am Kloster Schönau
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